Text Storage/ Deutsch

 

Wort-als-Schatz

Ich kenne im Griechischen kaum Worte – doch mittlerweile jene, die LIEBE ausdrücken.

Und es erstaunt mich, wie gut ich mit diesem spezifischen Kleinstwort-Schatz auf der Insel durchkomme – wie sehr ich mit diesen paar Worten allein Nahrung generieren und Welten öffnen und erschaffen kann.

Es dünkt mich fast, als bräuchte es neben der Liebe kaum noch weitere Worte, um Welten entstehen zu lassen, um Welt und Welten konkret zu gestalten. Es dünkt mich, als wäre nach der Liebe nur noch das von Glück erfüllte Schweigen, welches aus der Magie der Liebe konkrete Materie schafft.

Vielleicht ist es jetzt Zeit für uns Menschen des Westens, die Kraft der Liebe für uns zu entdecken. Doch noch schwirren zu viele Worte in unserem Geist, erleben wir zu viel ‘Krieg’ in unseren Sinnen.

(SLH/ RCIk – 20.April 2016)

 

Das Geheimnis des Unerklärlichen

Das Unerklärliche bleibt unerklärlich – bis wir in uns den Raum dafür erschliessen und mit unserem Herzen verstehen lernen.

(SLH/ RCB – 14.März 2016)

 

Über die Fülle im NICHTS

Wenn die NICHTS-Erfahrung in einem auf wenige Meter begrenzten Raum stattfindet, wird der Radius dieser Erfahrung um Meilen erweitert…

(SLH/ RCIk – 3. März 2016)

 

Mangelgedanken Gedanken – Gedanken, Gedanken – was denkst Du?

Ich glaube, Mangelgedanken sind jene wenig flexiblen Seelen-Anteile in uns, die mit einer konkreten Vorstellung, bzw. einer konkreten Erwartung – einer ‘Fixierung’ eben – auf diese Welt gekommen sind.

Noch verheerender ist: wir identifizieren uns mit dieser Fixierung.
Und aufgrund dieser konkreten Vorstellung/ Erwartung, bzw. Fixierung/ Identifizierung können oder konnten ‘wir’/ unser Geist, das Glück, das uns täglich in Unmengen zufliesst, nicht als solches erkennen und integrieren.

Statt reines Glück erfährt der im Mangeldenken verhaftete Mensch ewig Schmerz. Und die schmerzenden Spiegelungen wiederholen sich, werden vielleicht sogar mit zunehmendem Lebensalter heftiger… Es wird immer verrückter. Der Körper verspannt sich zu Schmerz. Und die Mauern des Widerstands lassen sich kaum mehr lösen. Nichts mehr fliesst.

Jede im Schmerz verhaftete Spiegelung schreit nach geistiger Auflösung – nach einer Umlegung der gedanklichen Fixierung.
Doch der im Schmerz verhaftete Mensch gibt stattdessen – in offener oder versteckter Form – den Schmerz lieber weiter. Was bleibt ist das Gespött. ‘Intern’ wie ‘extern’.

In dieser gedanklichen Verstrickung und Anhaftung ist es sehr schwierig, dem fixierten, sich in den täglichen Spiegelungen/ Erfahrungen repetierenden Mangeldenken zu erklären, dass es in jeder Sekunde und mit jedem Atemzug von reinem Glück genährt wird. Da ‘lacht’ das Mangeldenken nur… und bestätigt sich mit Zynismus und jahrelang etablierten ‘Unglauben’ immer wieder von neuem…

Was wir also in erster Linie brauchen um Glück und Erfüllung zu erleben, ist ein flexibler Geist, ein flexibler Blick auf unser Leben, unsere erlebten Projektionen. Nur so wird uns das Leben wahrlich nähren; wird es uns – jenseits von Missgunst, Hass und Neid – Frequenzen der Fülle bringen. Der Liebe. Dem Glück.

Nur in der Umlegung unseres Geistes – against all the odds und entgegen aller das Leid bestätigenden Stimmen und Erfahrungen – kann jeder Atemzug zu unserem persönlichen Glück auf Erden werden und schwindet so das Leid.

Und erst da, wo Fülle, Liebe und das schiere Glück zu unserer stündlichen Erlebnis-Basis werden, kann der Friede endlich nach Hause finden.

(SLH/ RCIk – 22.Januar 2016)

 

GRIECHISCH TANGO – oder das Leben lernen

Griechisch zu lernen, ähnelt ein bisschen meiner Erfahrung vor ein paar Jahren, als ich mich lernend dem Tango näherte.

Und ich nehme es gleich vorweg: Tango ‘lernte’ ich nicht.

Ich betrat einfach einen Raum. Den Tango Raum.
Und als einst professionelle Tänzerin, war ich damals sehr erstaunt darüber, dass ich relativ lange nicht erschliessen konnte, was Tango eigentlich ist, bzw. was Tango zum Tango macht. Der ‘Raum’ war und blieb mir lange fremd.

Doch trotz dieser erlebten Fremde liess ich ihn, den Tango, auf mich wirken. Und ich liess es zu, dass sich mir die Struktur dieses Tanzes, bzw. sein Wesen, nicht in der gewohnten Schnelligkeit erschloss; ich diesen Tanz also nicht umgehend mit den mir schon bekannten Tanzstilen in eine strukturelle Verbindung bringen konnte.

War ich es bis zum Zeitpunkt meiner Begegnung mit dem Tango gewohnt, tänzerische Strukturen schnell einzuordnen und über das Einordnen auch anzueignen, erlebte ich hier beim Tango mein Lernen einmal ganz neu: Dieser Tanz, diese ‘Sprache’, war in meinem System nicht einordbar.

Und mit dieser Erkenntnis begann mein wahres Lernen:
Ich VERSTAND hier nur ‘Bahnhof’ – aber genau dieses Nicht-verstehen, dieser NICHT-RAUM öffnete mir die Tür.

Denn erst jetzt liess ich mich treiben, liess ich mich in diese ‘Fremde’ führen – liess ich mich tatsächlich führen! Erst jetzt versperrte mir erlerntes Wissen nicht mehr den Weg in den magischen (somatischen) Raum.

Und plötzlich kam er zu mir, der Tango.
Plötzlich war er da. In mir. Einverleibt.

Ich hatte ihn nicht ‘gelernt’.
Ich hatte ihn auch nicht gesucht.
Ich hatte lediglich einen Raum in mir für ihn geöffnet – für den Fall, dass er vielleicht einmal vorbeischauen – oder gar bei mir ‘einziehen’ möchte…

Dann war er da.

Und genauso scheint es mir nun mit dem Griechisch zu ergehen.

Wieder finde ich keinen Link zu einer mir schon bekannten Struktur.
Ich spreche ein paar Fremdsprachen – zumindest in Ansätzen. Und ich verstehe die Struktur der jeweiligen Sprache. Auch liebe ich es, dieser Struktur in Gesprächen zu folgen, selbst wenn ich nicht wirklich mitreden kann.

Doch bei der griechischen Sprache – wie anfangs beim Tango – verstehe ich nicht einmal die Struktur. Gestern versuchte mir eine Bekannte zu erklären, in welchen Zusammenhängen ich welches ‘o’ im Wort benutzen soll – also wann das ‘Oméga’ und wann das ‘Omikron’ verwendet wird. Das ‘Oméga’ hätte irgendwas mit mir und meinem persönlichen Ausdruck zu tun… – Ach ja?…

Wieder verstehe ich nur Bahnhof – oder eben: verstehe ich nur ‘Tango’…
Und ich weiss, dass genau das mein Luxus ist:

In dieser Erkenntnis, NICHTS zu verstehen, gebe ich hiermit in aller Öffentlichkeit und per sofort bekannt, Griechisch nicht zu ‘lernen’! 😉

Mal sehen, welcher Raum sich mir dadurch öffnet!
Und wohin mich das Leben damit treibt.

Vielleicht tanze ich dann irgendwann einmal Tango auf Griechisch oder spreche Griechisch auf Tango?…

In diesem Rausch von Leben ist alles möglich.
Und es bleibt in jedem Fall spannend und reich.

Und ich danke dem Leben, dem Griechischen und dem Tango, dass Ihr mir Vielfalt, Magie und die Bedeutung von Hingabe zeigt!

(SLH/ RCIk – 20.Januar 2016)

 

‘Magnetisches’ (Yoga) Joggen – so geht’s! 🙂

Für jene Bewegungs-Freaks, Tänzer und Jogger unter Euch, die das von mir seit Unfall entwickelte magnetische Yoga (Magnetic Yoga) schon kennen, welches sich von den üblichen Hata Yoga Formen dadurch unterscheidet, dass es mehr die magnetische als die dynamische Kraft betont – hier für Euch die Anwendung von Magnetic Yoga beim Joggen! 🙂

  1. Das Prinzip

Das Prinzip des ‚magnetischen Joggens‘ ist es, nicht auf die gewohnte dynamische Kraft zu setzen, sondern stattdessen (wie im Magnetic Yoga) die magnetische (weiblich-somatische) Kraft zu induzieren, von welcher ich behaupte, dass sie viel grösser ist, als das über die dynamische Kraft Erleb- und Erreichbare.

Wie beim Magnetic Yoga kann auch in der Erfahrung der magnetischen Kraft beim Joggen Erkenntnis über das ‚Weibliche (somatische) Prinzip‘ beim Erschaffen von Welt in unseren täglichen Aktionen gewonnen werden. Die Erfahrung also, dass wir nicht nur über das Tun ‚Welt‘ generieren, sondern auch über die totale Entspannung im Sein eine grosse Kreativkraft in uns frei wird, die uns absolut fit, vital, gesund – kurz: am ‚Puls des Lebens‘ – erleben lässt.

  1. Voraussetzung

Voraussetzung für ‚magnetisches Joggen‘ ist es, die Ebene von tiefster Entspannung, die Ihr im Magnetic Yoga kennen lernt, abzurufen.

Und wie Ihr schon wisst, das Thema Entspannung hat es in sich. Denn ein verspannter Körper kann seine Verspannung meist nicht spüren – ausser sie äussert sich in Form von Schmerz.

Die Voraussetzung für ‚magnetisches Joggen‘ ist also die Kenntnis um den magnetischen Raum, der sich bei tiefster Entspannung, Hingabe und Verbindung von Körper und Geist öffnen kann und der einen neuen Energieraum öffnet, welcher meist magisch erlebt wird – oder in Abbildungen, die uns fast umhauen, weil unser rational-analytischer Geist nicht nachvollziehen kann, wie wir diese Abbildungen nun eben induziert haben.

  1. Magnetisches Joggen – so geht’s!

Du läufst los und setzt dieses Mal nicht auf die dynamische Kraft, die das Joggen im Normalfall in Gang setzt und erfordert. Das heisst auch, dass Du mental alle Vorstellungen und Erwartungen hinsichtlich dieses ‚Laufs im Jetzt‘ loslässt. Du weisst nicht, wie lange Du läufst und wohin Du läufst – und jedes Mal, wenn die ‚alte‘ Ehrgeiz-Stimme (die eine konkrete Vorstellung von Deinem Joggen hat) wieder in Deinen Geist schiesst, lässt Du sie bewusst los. Stattdessen machst Du den Lauf zur absoluten Entspannungsübung. Alles, was Du jetzt nicht brauchst, um ein Bein nach dem anderen locker auf der Mutter Erde aufzusetzen, lässt Du los. Dein Ausatmen sinkt tief ins Innere/ den Schoss der Erde, die Dich trägt. Dein Einatmen füllt Dich mit Leben und Lebendigkeit – Deiner Lebendigkeit.

Irgendwann wirst Du den magnetischen Raum (alternativ zum dynamischen) geöffnet haben und Dich wundern, was sich dadurch ergeben hat.

Ich habe heute über die magnetische Kraft überraschend einen hohen Berg joggend erklommen, was ich mit der dynamischen Kraft und meinen täglichen Kopfschmerzen niemals geschafft hätte.

Ihr könnt beim Magnetischen Joggen alternativ auch mit einer Frage loslaufen. Ihr werdet sie am Ende des Laufs beantwortet haben, wenn Ihr in der Zwischenzeit tatsächlich alles losgelassen habt! 😉

(SLH/ RCIk – 14.Januar 2016)

 

Kirke, die Schweine und die Magie

Manchmal ist das Leben tatsächlich nur noch – und ganz sprichwörtlich – zauberhaft. Ich komme also hier auf der Insel an, um meine Studien in ‘Magnetic Power’ (bzw dem weiblich-somatischen Prinzip) weiter zu vertiefen. Es handelt sich dabei u.a auch um die Erforschung von Magie, bzw deren teilweise Demystifizierung durch das bewusste Spiel mit einigen ihrer Komponenten…

Kurz gesagt, ich untersuche die ‘Magie’ bzw. das, was auf uns magisch wirkt.

Und wie bei allen anderen Ankünften auf der Insel zuvor, war ich auch dieses Mal wieder sehr gespannt auf meine Ankunft. Denn bisher hatte die Insel bei jeder Ankunft ein sehr spezielles magisches Ereignis (eine Synchronizität) bereit.

So auch heute.

Ich musste die Begriffe ‘Magie’, ‘Heilung’, ‘Hexerei’, ‘Magnetismus’, ‘Aegaeis’, ‘Kräuter’, ‘Verführung’ beim Betreten der Insel gar nicht erst denken. Meine Rolle war mir offensichtlich schon zugedacht…

Denn kaum hatte ich meinen Fuss auf die Insel gesetzt, sprach mich der mir bis dahin unbekannte Schweinebauer der Insel an und erzählte mir in einer Begeisterung von unbändigem, sprachvirtuosem Ausmass, dass er eben in Norwegen war und dort 4 Schweine für die Insel gekauft hätte. 2’500 Euro würde in Norwegen ein Mutterschwein kosten. Er hätte die 4 Mutterschweine gleich schwanger gekauft. Das würde sich dann mehr lohnen. Dann hätte er Schweine für die Düngung seines Gartens und Schweine zum Verkaufen. Und ja, Männerschweine wären teurer. Das wäre ja klar. Sie würden 3’500 Euro kosten… Und dieser sympathische, ältere Mann redete und redete ununterbrochen von seinen Schweinen, bzw. seinen ‘Schweininnen’ und darüber, dass man mit einem ‘Männerschwein’ allein ja sehr weit käme, etc… bis es mir vorkam, als wäre der über die Schweine sprechende ältere Mann selber ein Schwein…

Zumindest hatte ich ihn in meinen Gedanken zu einem solchigen verwandelt…

Und ich spürte sie nochmals ganz intensiv, die vor Jahren im Theaterstück ‘Odyssee’ gespielte Circe/ Kirke…

Die Insel dazu hab’ ich ja nun.
Was ich mit den Männern hier mache, muss ich mir noch überlegen… 😉

Kirke’s Zauber zirzte allerdings dann umgehend weiter und verschlug gleich dem nächsten Mann die Sprache… Seine Synapsen hätten nicht gleich zusammen gefunden, berichtete er nach dem ersten Schock. Eine Zufallsbegegnung…. ‘Bewitched’ hätte er sich einen Moment lang gefühlt…

Doch ich erzählte ihm nichts von den Schweinen.

😉

(SLH/ RCIk – 10.Januar 2016)

 

Was gilt?

Es gilt, zu verstehen, dass wir nicht getrennt (vom anderen) sind.

Und es gilt, per sofort danach zu handeln!

Es gilt, UNS mit Liebe zu nähren, und die Jahrhunderte alte Dissoziierung, das Getrenntsein und die damit einhergehenden Kriege in UNS und um UNS aufzulösen.

Es gilt, dem weiblich-somatischen Prinzip zu vertrauen, auch wenn wir in der Vergangenheit in dieser Qualität viel Schmerz erfahren haben und es uns deshalb nachwievor leichter fällt, uns in der männlich-analytischen Qualität auszudrücken und den alten Schmerz des Getrenntseins weiterhin zu übergehen: auf- und abzuspalten.

Es gilt, den Magnetismus und die Wunder, die mit der Liebe einhergehen, wieder auferstehen zu lassen, indem wir – Mann und Frau – es uns erlauben, die alten Kämpfe aufzugeben und stattdessen in uns ein jeweils eigenes Zuhause finden. Nur von da aus können wir die Türen zur Freiheit und der heilenden Verschmelzung (‘die heilige/ magnetische Reunion’) des weiblichen und männlichen Prinzips (wieder-) finden, welches Leben nährt und Leben schafft, statt es zu zerstören.

Es gilt, zu lernen, um der Liebe selbst Willen zu lieben.
Nicht mehr. Nicht weniger.

Doch die Liebe, die genährt wird, sie gilt!

Sie heilt.

(SLH/ RCB – 7. Januar 2016)

 

Könnte es sein?

Könnte es sein, dass es uns leichter fällt, uns zu bewegen, als uns nicht zu bewegen? … Könnte es sein, dass uns das Tun leichter fällt als das Sein?

Und könnte es dann auch sein, dass wir des öftern tun ohne zu sein?

(SLH/RCB – July 22nd 2015)

 

Du

Was andere ausschließen – schließe Du es mit ein.

(SLH, RCB – June 30th 2015)

 

Der weiblich-somatische Dauer-Abort

Die Sanftheit und Weichheit als weiblich-somatische Qualität erzeugt erst in der Einbettung und Sicherheit innerhalb der männlich-logischen Aktions- und Schaffensqualität ihre wahre Kraft.

Die Frauen der westlichen Welt haben sich bisher ‘notgedrungen’ und in erster Linie über ihr männliches Aktions- und Schaffenspotential eine Stellung in der Gesellschaft errungen. Sie konnten bisher kaum auf die Einbettung ihrer weiblich-somatischen Kern-Qualität innerhalb der Aktionskraft und Schaffenswelt der Männer zählen.

Deshalb ist die Gesellschaft heute so wie sie ist: eine Industrie der Separation, eine Industrie des logischen ‘Sortierens’.

Für die Weichheit, Sanftheit, Empathie, die ‘unsortierte’ Bezogenheit und die dabei entstehende Magie haben sich bisher nur wenige konsequent eingesetzt. Denn in letzter Konsequenz wird dann doch wieder nach der konkreten ‘Leistung’ gefragt, nach der Möglichkeit einer Einordnung der ‘Sanftheit’ innerhalb des herkömmlichen Systems gerufen. Und die ‘Sanftheit’ verliert dabei… immer wieder…. wenn sie nicht bald einmal selbst-bewusster geführt wird…

In dieser ständigen Anpassung an diese hauptsächlich männlich orientierte Definition von Welt ist vielen Frauen der westlichen Welt über all die Jahre ihre Kernkraft in der Weichheit, der Sanftheit und der unsortierten Bezogenheit verloren gegangen. Und grade in den Chef-Etagen der Welt haben die Frauen ihre wahre Macht mit einer anderen vertauscht, die ihre nicht ist.

Ich denke, Heilung in dieser Welt bedeutet heute eine Rückbesinnung auf weiblich-somatische Werte wie Sanftheit, Liebe, Bezogenheit und die Erkenntnis darüber, dass das ‚Du‘ immer auch das ‚Ich‘ ist und es an meiner eigenen Courage liegt, mich selbst in meinem Körper und damit auch das ‘Du’ in mir und im Gegenüber zu reinigen und zu heilen.

Denn: alles ist eins. Und unsere Körper sind die Buchstaben unserer Geschichte, die wir hier auf Erden schreiben.

And we’d better check that out – better sooner than later…

Namaste.

(SLH/RCB – June 30th 2015)

 

Die Schwelle

Nie hatte ich so wenig Angst, wie an jener Schwelle, als es am gefährlichsten war.

SLH/RCB – May 7th 2015

 

Treten

austreten – wegtreten – eintreten

(SLH/RCB – Feb 6th 2015)

 

Revolution

Das Revolutionäre am heutigen Morgen ist: Ich liege und spüre meinen Herzschlag!

Anlässlich dieser Revolution bleibe ich vorerst liegen.

Sat Nam.

(SLH/RCB – 20.Januar 2015)

 

Warum eigentlich?

Warum eigentlich ist Zärtlichkeit keine politische Position?

(SLH/RCB – 19.Januar 2015)

 

Unsere Prägung

Der Geist ist eigentlich ganz flexibler Natur.
Aber mit unserer Geburt erleben wir bestimmte Imprints und glauben dann, die Welt wäre so, wie wir sie als erstes erlebt haben. Und wir repetieren die Erfahrung in unzähligen ausgeschmückten Variationen und bestätigen sie immer weiter.

Eigentlich traurig zu sehen, was wir alles verpassen, wenn wir die Flexibilität unseres Geistes nicht in Erfahrung bringen – können oder wollen…

(SLH/RCB – 17.Okt 2014)

 

Sichten

Aus männlicher Sicht ‘baue’ ich mir mein Leben.
Aus weiblicher Sicht ’empfange’ ich mir mein Leben.

Guten Morgen – eben!

(SLH/RCB – 16.Okt 2014)

 

Die nächste Stufe

Die nächste Stufe des gesellschaftlichen Wandels wird nicht mehr so sehr den Intellekt betreffen, sondern vielmehr die körperlich-energetische Wahrnehmung. Das Verstehen von somatischen Zusammenhängen ist gefragt – und dieses liegt in erster Linie im weiblichen Element geborgen:

‘Empfängnisfähigkeit’ versus ‘Strategisches Agieren’. ‘Schauen, was ist’ versus ‘schauen, was sein müsste’.
Der Intellekt wird vielleicht bald einmal keine Antworten mehr bereit haben.
Der Geist schon. Er wird einfach nur die Perspektive wechseln.

Und währenddessen freue ich mich über jeden Film (und jedes Kunstwerk), der diese ‘Aktualität’ miteinschliesst – also auch das weiblich-somatische Element, mit dessen Impulsen wir vielleicht doch noch geborgener als bisher in die ‘Zukunft’ schreiten… oder ‘Zukunft’ zumindest aus einer anderen (neuen?) Betrachtung heraus erschliessen können.

(SLH/RCB – 9.Okt 2014)

 

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